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Hornhaut an den Füßen - So entfernen Sie Hornhaut an den Füßen

Hornhaut an den Füßen – So können Sie das Problem vermeiden

Viele leiden unter Hornhaut – einige mehr als andere. Dies gilt insbesondere für Menschen mit körperlicher Anstrengung, bei denen die Haut zusätzlich durch Arbeit abgenutzt und belastet wird. Hornhaut tritt am häufigsten an den Füßen auf, kann jedoch auch an anderen Stellen des Körpers auftreten, und ist daher auch an den Händen völlig normal.

Mit anderen Worten, ist die Hornhaut eine sehr häufige Erscheinung, welche die meisten Menschen kennen. Erfahren Sie hier, warum Hornhaut entsteht und wie Sie sie loswerden, damit Sie fortwährend mit babyweichen Füßen in die Zukunft gehen können.

Der Artikel wurde geprüft von Anne Thestrup Meimbresse

Klinische Pharmazeutin, Apotheke Varde
Anne hat einen Master in Pharmazie von der Süddänischen Universitet, und arbeitet seit einigen Jahren als klinische Pharmazeutin in der Apotheke.Hier berät Sie sowohl Kunden als auch Ärzte über die optimale Anwendung von Arzneimitteln.

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Klinische Pharmazeutin, Varde-Apotheke

Wie bekomme ich Hornhaut an den Füßen weg?

Wer unter Hornhaut an den Füßen leidet, weiß wahrscheinlich ganz genau, dass es nicht geradezu schmeichelhaft ist, in der Sandalen-Saison, ein Paar luftigere Schuhe zu tragen. Aber zum Glück haben wir dafür einen Rat.

Obwohl eine Hornhaut ärgerlich und lästig ist, ist sie dennoch nicht gefährlich, sofern sie keine Schmerzen verursacht. Trotzdem wollen gerade Frauen Hornhaut an den Füßen loswerden. Und im Grunde ist dies gar nicht so schwer. Jedoch erfordert es eine etwas andere Behandlung, als Sie vielleicht vermuten. Viele Frauen sind es gewohnt, ihre Füße stundenlang in ein warmes Fußbad zu legen, gefolgt von einer Behandlung mit einen Bimsstein und einer Fußfeile.

Durch das feilen der abgestorbenen Haut, entfernen Sie zwar kurzfristig das Problem, doch auf längere Sicht wird dies Probleme mit Hornhaut nur verschlimmern. Denn wenn Sie die Haut mit einem Bimsstein oder einer Fußfeile abfeilen, wird die darunterliegende Haut stimuliert, sodass die Füße nur noch härter werden. Und dies ist sicherlich nicht das Ziel.


Was tun gegen Hornhaut?

1. Peelen

Eine Maßnahme gegen Hornhaut ist ein sanftes Peeling an den Füßen. Die Verwendung eines Körperpeelings von Australian Bodycare ist daher sinnvoll. Dadurch werden die abgestorbenen Hautzellen sanft entfernt, sodass die nachfolgende Pflege besser in die Haut eindringen kann. Massieren Sie Ihre Füße gut durch und beginnen Sie darauf mit Schritt 2.



2. Ein Fußbad gegen Hornhaut

Fußbäder bekämpfen wirksam die Hornhaut an den Füßen. Füllen Sie dafür eine Schüssel mit warmem Wasser. Fügen Sie etwas Fußbadöl und Teebaumöl hinzu und genießen Sie Ihr 10-minütiges Fußbad bei purer Entspannung. Trocknen Sie nach dem Fußbad Ihre Füße gut ab.

TIPP: Wenn Sie stark unter einer Hornhaut an den Füßen leiden, dann können sie die abgestorbenen Hautzellen nach dem Fußbad mit einem rauen Schwamm abreiben. Ein Schwamm ist dabei schonender, als die Behandlung mit einer Fußfeile oder einem Bimsstein. Denken Sie jedoch daran, dass Sie ein gewisses Maß an Geduld benötigen. Eine Hornhaut kann nicht sofort entfernt werden. Beginnen Sie daher frühzeitig mit der Behandlung, bevor die Sandalen-Saison beginnt.


3. Tragen Sie eine Fußcreme gegen Hornhaut auf

Für eine erfolgreiche Behandlung von Hornhaut an den Füßen ist es besonders wichtig, nach dem Fußbad eine gute Creme zu verwenden. Verwenden Sie dafür zum Beispiel Australian Bodycare Fußcreme, eine Intensivbehandlung für trockene und geschädigte Haut.

Die Creme verleiht zudem den trockenen Füßen einen wichtigen Feuchtigkeitsschub, um sie widerstandsfähiger gegen Schäden zu machen. Eine Hornhaut ist darauf zurückzuführen, dass die Haut zuvor ausgetrocknet war. Dadurch wird sie anfälliger für neue Schäden, weil sie nicht widerstandsfähig genug ist.

Die Fußcreme hilft dabei, Ihre Haut wieder von innen heraus aufzubauen, damit Sie die Weichheit der Füße wiedererlangen können. Mit natürlichen Inhaltsstoffen wie dem australischen Teebaumöl und schützend wirksam gegen Bakterien, sodass sich die Haut schneller beruhigen kann. Noch während die Poren der Haut sich wie von Zauberhand schließen und weiteres Austrocknen verhindert werden kann. Massieren Sie die Creme sanft auf der Hornhaut in Kreisbewegungen ein.

Führen Sie diese Maßnahme mindestens einmal täglich aus, vorzugsweise jedoch zweimal, um Ihrer Hornhaut die beste Unterstützung bieten zu können. Wiederholen Sie diesen Vorgang morgens und abends. Die Creme fettet nicht und dringt angenehm schnell in die trockene Haut ein.



Wie entsteht Hornhaut?

Die Haut ist das größte Organ des Körpers und besteht insgesamt aus drei Schichten: Epidermis, Lederhaut und Unterhaut. Wenn Sie eine Hornhaut bekommen, dann wächst die Epidermis dicker an. Ihre Haut ist auf den Augenlidern und den Handläufen am dünnsten, während sie in den Handflächen und auf den Fußsohlen am dicksten ist. Daher sind Menschen hier typischerweise von Hornhaut betroffen.

Eine Hornhaut ist ein sehr häufiges Phänomen. Sie tritt auf, weil Ihre Haut für eine lange Zeit Druck ausgesetzt ist. Wenn die Haut an den Händen oder Füßen über einen längeren Zeitraum Druck ausgesetzt ist, wird sie beschädigt und verhärtet sich. Wenn die Haut jedoch normal belastet wird, behält sie ihre Weichheit.

Doch wenn die Haut überlastet ist, beginnt sie sich zu verdicken – welches wir als Hornhaut kennen. Wenn Sie also eine Hornhaut haben, teilt Ihnen Ihr Körper auf natürliche Weise mit, dass etwas nicht stimmt und dass Sie die beschädigte Haut behandeln müssen.

Hornhaut an den großen Zehen, Fersen, Füßen und Händen

Es gibt bestimmte Stellen am Körper, an denen die Haut besonders der Bildung von Hornhaut ausgesetzt ist. Dies gilt insbesondere für große Zehen, Fersen, Füße und Hände. Es sind diese Körperteile, die typischerweise einem zusätzlichen Druck ausgesetzt sind oder einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt werden, sodass sich Hornhaut bilden kann. Dafür kann es viele Gründe geben.

Hornhaut an den Händen

Wer Krafttraining in einem Fitnessstudio ausübt und Gewichte hebt, wird wahrscheinlich feststellen, dass die Handflächen Kontraktionen Hornhaut gebildet hat. Dies geschieht, weil die Haut regelmäßig an derselben Stelle belastet war – und diesen Druck, kann sie nicht auf Dauer tragen.

Hornhaut an den Händen tritt normalerweise auch auf, wenn Sie körperlich hart arbeiten. Hier sind Maurer- und Zimmermannsberufe aufgeführt, bei denen die Haut an den Händen häufig einem sehr starken Druck ausgesetzt ist. Mit der Zeit bildet sich in den Handflächen eine harte Haut, da Tischler und Maurer täglich ihrer Haut den gleichen Belastungen aussetzen – zum Beispiel durch das Schrauben, Spachteln usw.

Hornhaut am großen Zeh

Wenn Sie ein falsches Schuhwerk tragen, das nicht genau zu Ihren Füßen passt, beispielsweise sie fallen zu klein aus, dann sitzt der Schuh nicht richtig und drückt dauerhaft gegen Ihre Zehen, sodass sich dort eine Hornhaut bildet. Gleiches gilt, wenn Sie häufig schmale Schuhe tragen, die um den Fuß herum zu eng sind. Die schmale Form drückt dabei die Zehen zusammen, sodass sie einem großen Druck ausgesetzt sind. Dies führt mit der Zeit auch zu einer Hornhaut über dem großen Zeh.

Gleiches gilt für Personen mit einem krummen großen Zeh, der sich in Richtung des Zehs daneben beugt. Der nach innen gebogene Großzeh verursacht häufig Probleme, das ähnlich wie der Großzeh eine Hornhaut bilden kann. Es entsteht dabei ein ständiger Druck auf die Zehen, sodass die Haut mit einer dicken Schichtbildung reagiert.

Hornhaut an den Fersen

Die meisten von uns kennen das Gefühl, trockene und rissige Fersen der Füße in einer Sandale zu stecken. Nach einem langen Winter in dichten Schuhen und Stiefeln sind die Fersen glatt vergessen worden und werden stattdessen mit der Zeit trocken und rau.

Aber auch falsches Sommerschuhwerk kann die Hornhaut an den Fersen verursachen. Einige Sandalen und Sommerschuhe haben hohe Absätze an der Ferse. Und wenn die Sandale auch nur ein wenig zu klein ausfällt, stößt die Ferse bei jeden Schritt auf die darin liegende Schuhkante – und genau diese dauerhafte Reibung verursacht die Hornhaut auf den Fersen.

Hornhaut unter den Füßen

Genau wie die Hornhaut an den großen Zehen und der Ferse entsteht, so ist es oft das Schuhwerk, das eine Hornhaut unter den Füßen verursacht. Wenn Sie beispielsweise viel gehen, ist die Haut unter Ihrem Fuß ständig Belastungen ausgesetzt – insbesondere dann, wenn Ihr Schuhwerk nicht für Ihren Fuß geeignet ist.

Aber selbst wenn Sie aufgrund von Schuhen mit hohen Absätzen einen eingefallenen Vorfuß oder Fettpolster unter Ihren Füßen haben, besteht dennoch eine größere Tendenz zur Hornhautbildung unter den Füßen. Es belastet die Füße an den besonderen Stellen, und das bedeutet auch, dass die Füße eine richtige Behandlung benötigen, um dauerhaft Schäden zu vermeiden.

Eine Einlegesohle kann dabei helfen, die richtige Fußposition zu finden, weil er die Füße stützt und entlastet. Dadurch entsteht weniger Druck, dass die Hornhautbildung entgegenwirken kann.



Hühneraugen an den Füßen

Die Hornhaut ist ein lästiges Problem, doch wenn Sie dabei nichts unternehmen, kann sie sich zu Hühneraugen entwickeln. Und was ist das jetzt genau? Hühneraugen sind ein Leiden, das auftritt, wenn die Hornhaut stetig weiter Druck und Belastungen ausgesetzt ist. In diesem Fall beginnt die Haut mit der Produktion von Zellen und Hornschichten.

Dies bedeutet, dass die Hornhaut in kleineren Bereichen in winzigen Hornblöcken zusammensitzt – insbesondere unter den Füßen und an den Zehen, sofern das Schuhwerk weiterhin einen Druck ausübt. Schließlich wird der harte Hautklumpen in das weiche Gewebe hineingedrückt, und genau dort beginnt es zu schmerzen, weil es auf den empfindlichen Nervenzellen der Haut drückt.

Lesen Sie auch: Hühneraugen behandeln – So geht’s 



Vorbeugung von Hornhaut und Hühneraugen

Die beste Art, Hornhaut und Hühneraugen zu behandeln, ist die Vorbeugung. Tatsächlich müssen Sie nicht viel auf die Pflege Ihrer Haut achten. Tragen Sie stattdessen täglich eine gute Feuchtigkeitscreme auf Ihre Haut auf. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die Creme auf den Nachttisch zu legen, damit Sie sich daran erinnern, bevor Sie schlafen gehen.

Es ist auch wichtig, dass Sie das richtige Schuhwerk für Ihren Fuß finden, damit der Schuh nicht drückt. Ab und zu in schmalen Schuhen zu gehen, ist nicht weiter schlimm, doch müssen Sie es auf ein Minimum einstellen, sodass Ihre Füße viel Bewegungsfreiraum haben. Tragen Sie schmale Schuhe nur an Festlichkeiten und bequeme sowie breite Schuhe im Alltag.

Darüber hinaus ist es eine gute Idee, in eine Einlegesohle für Ihre Schuhe zu investieren, damit Sie eine weiche Basis für Ihren Fuß haben, auf der es keine harten Belastungen gibt.